Nachhaltiger Tourismus auf den Philippinen

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Auch Touristen müssen sich an Spielregeln halten

Der kleinste Vulkan der Erde, unterirdische Flüsse, die Reisterassen von Banaue – die Philipinen sind facettenreich. Ganz ohne Frage. Logisch auch, dass die Bewohner des Landes die insgesamt 7.641 Inseln für besonders schützenswert halten. Und das es ihnen Ernst damit ist, zeigen die Philippinen eindrucksvoll. Wie? Ganz einfach, sie setzen auf Nachhaltigkeit vor allem in punkto Tourismus. Eine große Aufgabe, die eine ganze Gemeinschaft gemeinsam bewältigt. Nachhaltiger, grüner Tourismus das haben sie sich auf die Fahnen geschrieben. Massentourismus hat da natürlich keinen Platz, nachhaltige Erlebnisse hingegen schon.

Beim Tourismus wird natürlich auch deshalb angesetzt, da er der drittwichtigste Wirtschaftsfaktor in dem südostasiatischen Inselstaat ist. Bei uns Deutschen sind die Regionen Banaue auf Luzon, Bohol, Cebu, Palawan und Negros besonders beliebt. Das Faszinierende jedoch ist, dass auf den 7.641 Inseln jeder Tourist etwas Passendes und Spannendes findet. Allerdings müssen sich auch Touristen an bestimmte Spielregeln halten. So dürfen die beliebte Insel Boracay nur noch Gäste besuchen, die ein Zimmer in einem der offiziell registrierten Unterkünfte gebucht haben. Damit will die Regierung sicherstellen, dass die strengen Umweltstandards, die für Boracay im vorigen Jahr eingeführt wurden, auch eingehalten werden.

Auf mehr Nachhaltigkeit setzten die Philippinen auch bei neuen Projekten. So wurde New Clark City bei Angeles, nördlich von Manila, als „Grüne Stadt“ konzipiert. Nur 40 Prozent der fast 100 Quadratkilometer großen Fläche sollen bebaut werden. Unter anderem entstehen dort zahlreiche Hotels, darunter internationale Marken wie Marriott oder Hilton, sowie ein Championship-Golfplatz.

Kurzum: Auf den Philipinen ist Nachhaltigkeit zu einem Schlüsselbegriff im Tourismus geworden. Mit einer Bewusstseinskultur soll die Balance zwischen Entwicklung und Erhaltung gehalten werden. Und da wie gesagt, sind Einheimische und Touristen gleichermaßen gefragt. Aber dazu an anderer Stelle mehr. Tina Nitsche (/Quelle TT, RR)

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