Casa Milà oder das Steinbruchhaus

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Barcelona: Gaudis Bauwerk zählt heute zum Weltkulturerbe

Casa heißt übersetzt Haus. In Barcelona stehen davon natürlich viele, aber eines sticht besonders hervor: Das Casa Milà. Die Einwohner Barcelonas nennen das abgerundete Gebäude an der Straßenecke des Passeig de Gràcia übrigens „Pedrera“. Das bedeutet so viel wie Steinbruch.
Wieso dieser liebevolle Spitzname? Na, das können wir Euch erklären. Dieser „Zweitname“ rührt noch aus den Anfängen her. Da gab es nämlich Streitereien um den Entwurf des Gebäudes.
Die reiche Witwe Milà beauftragte Anfang 1900 den damals angesagten Architekten Anoni Gaudi ihr einen Palast zu bauen. Sie wünschte sich ein prunkvolles Anwesen, um bei den wohlhabenden Bürgern der Stadt Eindruck zu schinden.
Als die Handwerker dann begonnen hatten an der Fassade zu arbeiten, da erinnerte das die Einwohner Barcelonas schlichtweg an einen Steinbruch. So kam es zu dem Spitznamen des Hauses: „Pedrera“.
Logisch, dass der Witwe dieser Spitzname gar nicht gefiel. Ebenso wenig wie Gaudis Entwurf. Sie verklagte den berühmten Architekten sogar. Aber sie verlor den Prozess.
Heute zählt eben dieses Bauwerk von Gaudi zum Weltkulturerbe. Und da sind die Warteschlangen oft sehr lang und der Eintritt auch nicht ganz günstig. Dennoch lohnt sich der Besuch in dem bekannten spanischen Haus. Denn Casa Milà sticht wirklich besonders hervor. Tina Nitsche

Info:
Casa Milà, wurde von dem Architekten Antoni Gaudí von 1906 bis 1910 für die Familie Milà in Barcelona errichtet. Es befindet sich im Passeig de Gràcia No. 92, an der Kreuzung mit der Carrer de Provença. Gaudí leistete mit diesem Gebäude, das 1912 fertig war, übrigens Pionierarbeit. Denn seine durchdachte natürliche Belüftung machte Klimaanlagen überflüssig. Zudem lassen sich in jeder Wohnung die Wände individuell verändern, und auch eine Tiefgarage war bereits vorhanden. (Quelle Info/ Wikipedia)

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Wieso dieser liebevolle Spitzname? Na, das können wir Euch erklären. Dieser „Zweitname“ rührt noch aus den Anfängen her. Da gab es nämlich Streitereien um den Entwurf des Gebäudes.
Die reiche Witwe Milà beauftragte Anfang 1900 den damals angesagten Architekten Anoni Gaudi ihr einen Palast zu bauen. Sie wünschte sich ein prunkvolles Anwesen, um bei den wohlhabenden Bürgern der Stadt Eindruck zu schinden.
Als die Handwerker dann begonnen hatten an der Fassade zu arbeiten, da erinnerte das die Einwohner Barcelonas schlichtweg an einen Steinbruch. So kam es zu dem Spitznamen des Hauses: „Pedrera“.
Logisch, dass der Witwe dieser Spitzname gar nicht gefiel. Ebenso wenig wie Gaudis Entwurf. Sie verklagte den berühmten Architekten sogar. Aber sie verlor den Prozess.
Heute zählt eben dieses Bauwerk von Gaudi zum Weltkulturerbe. Und da sind die Warteschlangen oft sehr lang und der Eintritt auch nicht ganz günstig. Dennoch lohnt sich der Besuch in dem bekannten spanischen Haus. Denn Casa Milà sticht wirklich besonders hervor. Tina Nitsche

Info:
Casa Milà, wurde von dem Architekten Antoni Gaudí von 1906 bis 1910 für die Familie Milà in Barcelona errichtet. Es befindet sich im Passeig de Gràcia No. 92, an der Kreuzung mit der Carrer de Provença. Gaudí leistete mit diesem Gebäude, das 1912 fertig war, übrigens Pionierarbeit. Denn seine durchdachte natürliche Belüftung machte Klimaanlagen überflüssig. Zudem lassen sich in jeder Wohnung die Wände individuell verändern, und auch eine Tiefgarage war bereits vorhanden. (Quelle Info/ Wikipedia)

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