Eine Korallenfarm oder Farbenrausch auf kleinem Raum

Teneriffa: Besondere Ausstellung im Aquarium des Loro Parque

Diese Farben, man kann sich kaum satt sehen an ihnen, sorgen sie doch in der Unterwasserwelt für echte visuelle Akzente.
Die Rede ist von Korallen und auch von den Korallenriffen. Die übrigens gelten nicht nur als Naturwunder und Laichstätten für viele Fische, sondern sie sind auch Wellenbrecher. Damit übernehmen sie eine bedeutende Schutzfunktion für die Küsten.
Ach ja, für all diejenigen, die jetzt überlegen, was Korallen eigentlich sind: Nein, es sind keine Pflanzen, wie lange Zeit angenommen wurde. Korallen sind Tiere. Sie gehören zur Gruppe der sogenannten Nesseltiere, zu denen übrigens auch Quallen und Seeanemonen gezählt werden.
Korallen sind aber nicht nur wunderschön anzusehen. Vielmehr haben sie Enormes geleistet: Die kleinen Korallenpolypen haben sich schon lange bevor Menschen auf der Erde lebten in der Nähe tropischer Küsten angesiedelt. In vielen Jahrtausenden schufen sie durch ständige Kalkablagerungen Riffe von gigantischem Ausmaß. Wow, kann man da nur sagen, oder?
Weshalb wir Euch heute davon erzählen, liegt daran, dass auf Teneriffa in diesen Tagen im Aquarium des Loro Parque eine neue Ausstellung eröffnet: „Eine Korallenfarm“. Gäste können durch die Scheiben eines großen Beckens nun in aller Ruhe diese wunderbaren und für die Ozeane so wichtigen Lebewesen beobachten und einiges über sie erfahren.

Warum es eine solche Ausstellung gibt hat seinen Grund. Mit der „Korallenfarm” will die Leitung des Loro Parque auf die Gefährdung der Korallenriffe aufmerksam machen und diese Problematik ins Bewusstsein der Besucher rücken. Denn in den Weltmeeren sind Korallen unter anderem durch die Folgen der globalen Erwärmung bedroht. Also, wer einen Teneriffa-Besuch plant, der hätte mit dieser besonderen Ausstellung ein tolles Ausflugsziel, bei dem farbenprächtige Akzente garantiert sind. Tina Nitsche

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