In der Gemeinde Granadilla de Abona wird mit Bau der Rennstrecke begonnen

Röhrende Motoren, Staub der aufwirbelt, Reifen die durchdrehen und Ampeln die auf grün springen – das ist Rennstreckenatmosphäre wie wahre Fans
sie mögen. Wenn besagte Strecke dann noch in einem exotischen Urlaubsland liegt, dann gibt es kein Halten mehr.
In diesem Fall heißt es dann: Auf nach Teneriffa. Denn im Süden der Insel, in der Gemeinde Granadilla de Abona, soll es jetzt definitiv etwas werden
mit der Motorsport-Rennstrecke. Und die soll nicht nur den Tourismus auf der Insel voranbringen, sondern sogar für Rennen der Königsklasse Formel 1
ausgelegt sein. Wow!
War da nicht irgendetwas, wird sich jetzt der ein oder andere fragen. Ja, genau, da war etwas. Die Bauarbeiten zum Projekt sollten im September 2016
beginnen und eigentlich sollte die Strecke bereits im Sommer 2018 in Betrieb genommen werden. Doch es gab Probleme. Welche genau, dazu gab es keine
Äußerung. Es gebe „ökonomische Probleme“ bei Axia-Onda Rossa, hieß es damals seitens der Inselregierung.

Doch nun endlich die gute Nachricht: Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten für das geplante Projekt starten. Der Inselregierung liegt das
Vorhaben am Herzen und sie nimmt nun den Bau unter ihre Fittichen. Rund 20 Millionen Euro soll der geplante „Circuito de Tenerife“ kosten.
Viel Geld, das steht fest. Aber schließlich sollen hier ja nicht nur die Herzen der Motorsportfans höher schlagen, sondern auch der Tourismus auf
der Insel vorangebracht werden. Denn mit den Motorsport-Fans ist schließlich künftig dann auch eine neue Zielgruppe auf der Insel vertreten. Eine,
die es liebt, wenn die Reifen durchdrehen und die Motoren röhren. Überdies könnte es sogar sein, dass auch Autokonzerne dann die Möglichkeit nutzen,
Wagen auf der Strecke im Süden der Urlaubsinsel Teneriffa zu testen. TN

Dier Gemeinde Granadilla de Abona liegt im Süden Teneriffas. Hier sollen nun die Bauarbeiten für die Motorsport-Rennstrecke begrinnen.
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