Der Bade-Knigge

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Verbote und Gebote an den Stränden Europas

Endlich Urlaub! Und da landen irgendwie fast alle am Strand! Mancher springt sogar morgens schon richtig früh aus den Federn, schnappt sich schnell Handtücher, um auf diese Weise ganz fix und unkonventionell den Platz an der Sonne, sprich den Liegestuhl, zu reservieren. Ja, es hat was das Strandleben, aber trotzdem ist da längst nicht alles erlaubt!
Was zulässig oder verpönt ist und wofür es richtig viel Ärger gibt, das verrät der Bade-Knigge! Wofür sind Knigges schließlich auch da?!
Meistens dreht sich die Frage am Strand eher darum, wie viel Haut gezeigt werden darf. Aber es gibt da durchaus auch einige kuriose Verbote und sogar Gebote an den Stränden rund ums Mittelmeer. Wir haben für Euch da mal ein wenig recherchiert:

Frankreich beispielsweise ist bei den Nacktbadern wirklich beliebt. Die tummeln sich nur allzu gerne an den vielen FKK-Stränden. An den meisten Küstenabschnitten ist auch das Oben-ohne-Baden erlaubt. Das gilt jedoch nicht für Korsika, da drohen Geldstrafen, wenn am Strand der Bikini fällt. Auch Hundehalter müssen mit einem Knöllchen rechnen, wenn sie ihre Tiere in der Hauptsaison an einen bewachten Strand mitbringen.

In Frankreich müssten Hundehalter mit einem Knöllchen rechnen, wenn sie ihre Tiere in der Hauptsaison an einen bewachten Strand mitbringen.

In Spanien haben Oben-ohne-Gäste grünes Licht. FKK-Abschnitte gibt es überdies reichlich. Nur an der Costa Blanca, da wird es dann schon ein bisschen speziell. Badegäste dürfen dort keine Sandburgen mit „strandfremden Material“ bauen. Und den Nachteulen unter uns sei gesagt: Wer zwischen Mitternacht und sieben Uhr morgens am Strand erwischt wird, der muss mit einem Bußgeld von 750 Euro rechnen! Eine zugegebenermaßen nicht ganz günstige Verweildauer.
Wenn in Kroatien die Flagge mit Hundeknochen gehisst ist, dann ist das Toben mit Vierbeinern im Wasser ausdrücklich erlaubt! Tolerant sind die Kroaten auch in puncto oben ohne. Was jedoch ein absolutes No-Go ist, ist der Strand-Sex. Dieses Vergnügen wird mit 150 Euro Geldstrafe geahndet. Na ja, das ist immerhin noch vergleichsweise günstig im Gegensatz zu Spanien. Denn dort droht für dieses „Delikt“ eine Strafe bis zu 75 000 Euro.
Speziell wird es dann in Italien. Und hier kommt dann vor allem auch besagter Platz an der Sonne ins Spiel! Das frühe Aufstehen könnt Ihr Euch hier sparen. Denn an freien Strandabschnitten ist das Reservieren von Plätzen vor Sonnenaufgang verboten. Wer dennoch versucht, nachts einen Liegstuhl am Strand zu platzieren, um sich auf diese Weise für den nächsten Tag ein schönes Plätzchen zu sichern, der muss, wenn er erwischt wird, mit 200 Euro Geldstrafe rechnen. Und noch etwas: In Italien sollten Badegäste die „zehn Gebote“ kennen. Will heißen, Handy leise stellen, Musikhören nur mit Kopfhörern, keine Zigarettenkippen am Strand zurücklassen, direkt an der Strandlinie ausreichend Platz für alle lassen und vor allem keinen Sand und keine Muscheln vom Strand mitnehmen! Tina Nitsche

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