Gambia ein eher unbekanntes Urlaubsziel

Gibt es da eigentlich noch so ein weißes Fleckchen auf Eurer persönlichen (Urlaubs-) Landkarte? Wir denken schon! Oder ward Ihr schon einmal in Gambia? Zugegeben, es ist ein kleines Land, und ein relativ unbekanntes Urlaubsziel noch dazu. Dabei hat dieses kleine Land soviel zu bieten: Ausgedehnte Strände, seltene Tiere, atemberaubende Natur, tolle Ecken und das bei Dauersonnenschein!
Logisch, dass da auch die Bewohner immer gute Laune haben. Ihr werdet sie mögen, vor allem wegen ihrer freundlichen und offenen Art. Selbsterklärend ist es da schon fast, dass sich Gambia selbst „The Smiling Coast of Africa“ nennt.

Ok, die Infrastruktur der ehemaligen britischen Kolonie, die übrigens 1961 in die Unabhängigkeit entlassen wurde, ist sicherlich verbesserungswürdig. Aber mit dem Taxi kommt Ihr überall hin. Wundert Euch nicht, wenn da auch mal Wasserbüffel gemütlich über die Straßen flanieren, die außerhalb der Städte von riesigen Reisfeldern gesäumt werden.

Es gibt viel zu sehen in Gambia. Und eines solltet Ihr auf jeden Fall unternehmen: Eine Kanufahrt über den Gambia-River.
Die führt sogar durch den Mangrovenwald. Und da warten nicht nur seltene Vögel, sondern auch amüsierte Affen auf Euch. Allein rund 550 exotische – darunter seltene Raubseeschwalben, der Rotschnabeltoko und zahllose Pelikane – sind in den Mangroven beheimatet. In der salztoleranten Vegetation der Mangroven erheben sich immer wieder auch die mächtigen Baobab-Bäume, besser als Affenbrotbäume bekannt, an den Ufern. Warane dösen teilnahmslos auf dicken Ästen in der Sonne oder lauern auf Beute, während sich ganze Affenstämme scheinbar amüsiert von Ast zu Ast schwingen oder sich genüsslich gegenseitig lausen.
Was Ihr bei solch einer Kanutour auf keinen Fall vergessen solltet: Tragt Insektenschutz auf, denn besonders in den Mangroven warten durstige Moskitos. Und die sind schon so die einzigsten „gefährlichen“ Tiere, denn Raubkatzen sind in Gambia nicht zu Hause.
Vor den Toren von Bakau gibt es jedoch mit dem Kachikally Crocodile Pool einen kleinen See voller angeblich heiliger Krokodile. Und die könnt Ihr sogar streicheln. Keine Angst, sie beißen nicht, denn sie werden täglich mit 200 Kilo Fisch gefüttert. Dadurch verspüren die Tiere kein Hungergefühl und liegen eher träge in der Sonne herum. Zusammen mit einem „Aufpasser” können sich Wagemutige von hinten ausgewählten Krokodilen nähern und deren Panzer streicheln.
Logisch, dass da echte Erlebnisse auf Euch warten. Und all den Shoppingbegeisterten unter Euch sei gesagt: Auch Ihr kommt auf Eure Kosten. Wo?  An der Cape Point Road. Da sind auf jeden Fall die Markstände einen Besuch wert.

Super Aussichten, nicht wahr? Da müsst Ihr doch zugegeben, dass dieses weiße Fleckchen auf Eurer persönlichen (Urlaubs-) Landkarte ganz schnell verschwinden muss, oder? Tina Nitsche

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