Neuer Trend: Kulinarikreisen in Asien

Essen hält Leib und Seele zusammen. So sagt man. Gemeinsame Kochkunst jedoch kann vielmehr: Sie verbindet Menschen.
Gekocht wird dabei ganz unterschiedlich und vielfach ist es der Herd, der die Menschen zusammenbringt. Überall auf der Welt.
Und dabei ist Herd nicht gleich Herd. Auf den Cook-Inseln wird am Umukai gekocht, auf Fiji ist es der Lovo. Auf Tonga und Samoa stehen die Köche am Umu, in Französisch-Polynesien hingegen am Himaa. Gemeint ist in allen Fällen der Erdofen.

In vielen Teilen Asiens wird am Erdofen gekocht. Ein Kocherlebnis der besonderen Art.

Der verbindet für jeden Gast exotisches Koch-, Genuss und Kulturerlebnis: Riechen, schmecken, fühlen. Und das wiederum kreiert einen neuen Trend: Spezielle Reisen, die die Kulinarik in Asien in den Mittelpunkt stellen. Der Markt dafür ist nicht groß. Eher klein aber fein. Das Besondere dabei: Neben der Küche lernen Urlauber auch die Einheimischen kennen. Denn schließlich eignet sich gerade das gemeinsame Kochen am besten, um ganz einfach ins Gespräch zu kommen. Und dabei erfahren Touristen viel über das Land, die Kultur und natürlich auch über die Kulinarik. Und das anschließende gemeinsame Schlemmen ist dann der krönende Abschluss. Der, der Leib und Seele zusammenhält. TN

Info: Spezielle Kulinarikreisen liegen im Trend. Dabei gibt es unterschiedlichste Angebote, die von Streetfood-Touren bis hin zu Kochkursen mit vorherigen Marktbesuchen reichen. Eingebettet sind solche Highlights vielfach auch in Rundreisen.

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