Aktualisierte Reisehinweise vom auswärtigen Amt

Eigentlich wollte Sri Lanka Urlaubern aus der EU zum 1. Mai ja die visafreie Einreise ermöglichen. Dieses Vorhaben ist jetzt jedoch erst einmal
wieder vom Tisch. Der Grund: Der Terroranschlag vom Ostersonntag.
Deshalb, so der Visa Dienst Bonn unter Berufung auf die Botschaft Sri Lanka, sei das geplante Programm bis auf Weiteres ausgesetzt.
Auch die nun vom auswärtigen Amt aktualisierten Reisehinweise für das Land haben Konsequenzen. Dort heißt es, dass von nicht notwendigen
Reisen nach Sri Lanka abgeraten werde. Darauf haben bereits einige Veranstalter reagiert und ihre Fristen für Umbuchungen und Stornierungen
verlängert.
So hat der Reiseveranstalter Studiosus alle Reisen nach Sri-Lanka bis zum 15. August erst einmal abgesagt. Kunden mit Abreise bis Ende Oktober
können bis vier Wochen vor Abreise kostenlos umbuchen.
DER Touristik Deutschland nimmt aktuell bis zum 30. Juni diesen Jahres keine Neubuchungen für Sri-Lanka Reisen entgegen. All seinen Kunden mit
Abreisedatum bis zum 30. Juni 2019 empfiehlt der Veranstalter, dringend ihre Reisepläne zu überdenken. DER Touristik bietet diesen Urlaubern die
Möglichkeit, kostenfrei auf ein anderes Reiseziel umzubuchen oder die Reise kostenfrei zu stornieren. Gehen Reisende nicht darauf ein,
kündigt DER Touristik die Reiseverträge, teilte der Veranstalter mit. Solange die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
für Sri Lanka in der bisherigen Form bestehen bleiben, will DER Touristik überdies nach eigenen Angaben in Sri Lanka keine Rundreisen und
Ausflüge anbieten.
Auch bei Thomas Cook können Gäste mit Anreisedatum bis einschließlich 30. Juni 2019 kostenfrei umbuchen oder stornieren. Sollten Reisende dieses
Angebot nicht in Anspruch nehmen, will der Veranstalter diese Reiseaufträge im Interesse der Sicherheit aufgrund der unvermeidbaren und
außergewöhnlichen Umstände kündigen. Der Reisepreis wird dann zurückerstattet. Ab dem 1. Juli gelten dann wieder die regulären Reise- und Zahlungsbedingungen.
FTI ermöglicht seinen Kunden bis Anreisedatum 30. Juni 2019 ebenfalls eine kostenlose Umbuchung. Die gilt innerhalb des Streckennetzes der Fluggesellschaft aus der Ursprungsbuchung. Will heißen, dass Kunden mit der gleichen Airline ein anderes Ziel wählen können. Gebühren für die
Umbuchung fallen dabei nicht an. Sollte der Kunde damit nicht zufrieden sein, so kann er im zweiten Schritt auf ein anderes Ziel aus dem Angebot
der FTI Group mit einer anderen Fluggesellschaft umgebucht werden. Auch dabei entstehen keinerlei Gebühren. Tina Nitsche (/Quelle TT)

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