Für Gäste gelten unterschiedliche Bedingungen

Endlich! Lange haben wir alle gewartet, doch nun ist er da, der Lichtblick am Ende des Tunnels.

Mit den Corona-Lockerungen in Niedersachsen läuft der Tourismus auf den Ostfriesischen Inseln langsam wieder an. Für Gäste gelten je nach Insel dabei jedoch unterschiedliche Bedingungen. Und einem Bericht von dpa zufolge ist sogar ein kleiner Run spürbar. So wurden beispielsweise nach Norderney am ersten Tag an dem wieder Übernachtungen in Ferienhäusern erlaubt waren, deutlich mehr Überfahrten registriert.

Logisch, dass da so etwas wie Urlaubsvorfreude erwacht. Und wie schon gesagt, Urlaub in Deutschland ist in der Tat mehr als reizvoll.

Gut, wir sind uns alle darüber im Klaren, dass wenn wir Inseln wie Norderney oder Borkum ansteuern, es anders sein wird als bislang. Denn das kleine Virus, dass uns nun seit Wochen beschäftigt, hat sich ja keineswegs verflüchtigt. Aber immerhin, ein Sommerurlaub außerhalb Balkoniens und des heimischen Gartens ist nun wieder möglich. Auf den deutschen ostfriesischen Inseln. Wenngleich, wie eingangs schon beschrieben, mit einigen Auflagen.

Unter welchen Voraussetzungen die Touristen kommen dürfen, ist  unterschiedlich. Während im übrigen Niedersachsen seit Montag gilt, dass neue Gäste nur alle sieben Tage kommen dürfen, sieht die Landesverordnung für die Inseln einen Mindestaufenthalt von sieben Tagen vor. Gleichzeitig gesteht die Verordnung den Kommunen jedoch auch die Freiheit zu, selbst zu entscheiden, wer die Insel betreten darf.

Unterschiedlich Regelungen

In Langeoog setzt Bürgermeisterin Heike Horn statt auf Mindestaufenthalt auf die auf dem Festland geltende Wiederbelegungsfrist von sieben Tagen. Will heißen, eine Unterkunft die drei Tage vermietet war, bleibt danach vier Tage leer. Auch Baltrum setzt auf diese Wiederbelegungsfirst. Dadurch soll die Fluktuation eingeschränkt werden.

Norderney, Wangerooge, Spiekeroog, Juist und Borkum schreiben hingegen einen Mindestaufenthalt von sieben Tagen für Urlaubsgäste vor. Das bedeutet die Unterkunftsmiete für mindestens eine Woche ist da die Voraussetzung für Touristen.

Ok, klingt jetzt vielleicht alles ein wenig verwirrend, aber keine Sorge: Wir sind natürlich bei Fragen für Euch da. Denn ebenso wie Ihr, sind wir froh, dass deutsche Strände und das Meer wieder in greifbare Nähe rücken und Urlaubsplanungen in unserem Land wieder möglich sind.

Und wie es derzeit so aussieht, gehen die sieben ostfriesischen Inseln von einer guten Auslastung sowohl über Pfingsten wie auch im Sommer aus. Das zumindest hat die Touristikgesellschaft Ostfriesische Inseln mitgeteilt. Und zum guten Schluss noch eine gute Nachricht: Nach Plänen der Landesregierung Niedersachsen, sollen auch Hotels, zwar mit Einschränkungen, ab 25. Mai wieder Urlaubsgäste begrüßen dürfen. Das klingt doch vielversprechend, oder? Tina Nitsche (/Quelle dpa)

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