Neugestaltung von Abläufen

Zwei Hände weniger, die helfen können – das muss dann irgendwie anders ausgeglichen werden. Da die Preise für Langstreckenflüge unter Druck geraten und parallel die Ausgaben für Treibstoff steigen, suchen Fluggesellschaften weltweit nach Sparmaßnahmen.
Auch Lufthansa entwickelt genau aus diesen Gründen ein neues Economy-Servicekonzept. Denn auf Langstreckenflügen lässt die Fluglinie künftig einen Flugbegleiter weniger mitfliegen. „Die fehlenden zwei Hände“ müssen auf andere Art kompensiert werden. Und zwar ohne dass der Service darunter leidet.
Was also tun? Eine Maßnahme ist die Neugestaltung von Abläufen. Dabei geht es dann auch um Kleinigkeiten. So wird beispielsweise geschaut wann im Serviceablauf die Erfrischungsgetränke angeboten oder der Müll eingesammelt werden kann. Untersucht wird ebenfalls, welche Arbeitsschritte schon vor dem Abflug erledigt werden können, damit sie während des Fluges die Flugbegleiter nicht belasten.
Die niederländische Airline KLM ist da schon einen Schritt weiter, denn sie hat bereits im Sommer die Besatzung auf Langstreckenflügen um einen Flugbegleiter reduziert. Die Arbeitsabläufe sind entsprechend angepasst worden. So wird seither u.a. den Passagieren schon vor dem Start bereits eine Wasserflasche, ein Erfrischungstuch und Kopfhörer auf den Sitz gelegt, damit diese später nicht mehr verteilt werden müssen. Auch die anderen Änderungen die KLM eingeführt hat, könnte für die Konkurrenz nachahmenswert sein, um die zwei fehlenden Hände ausgleichen zu können. TN
Foto: Lufthansa

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