Gefahr für das Ökosystem der Urlaubsinsel

Nein, wir reden hier nicht von irgendeinem Hitchcock-Thriller, sondern von einer wahren Begebenheit.
In diesem Fall von einer Schlangenplage, unter der die beliebte Urlaubsinsel Gran Canaria derzeit leidet.
Die gute Nachricht: Für Menschen stellt sie keine Gefahr dar.
Tausende Kalifornischer Kettennattern leben mittlerweile auf der Kanareninsel und sie verbreiten sich munter weiter.
Und mit ihrer Verbreitung wächst auch das Territorium, in dem sich die bis zu zwei Meter langen Tiere aufhalten.
Mittlerweile umfasst es rund 80 Quadratkilometer. Im vergangenen Jahr wurden fast 1100 Schlangen eingesammelt.
Wie gesagt, für Menschen sind diese Reptilien nicht gefährlich. Allerdings stellen sie eine Gefahr für das
Ökosystem auf Gran Canaria dar.
Da sich die Nattern hauptsächlich von Echsen ernähren, drohen auf der Kanareninsel heimische Echsenarten wie die
Gran-Canaria-Rieseneidechse (Gallotia stehlini) allmählich auszusterben.
Um die weitere Ausbreitung der Kalifornischen Kettennatter und das Aussterben von Echsen auf Gran Canaria zu verhindern,
wird Zeitungsberichten zur Folge nun seitens Experten auch eine biologische Bekämpfung der Schlangen diskutiert.
Für die Umsetzung solcher Pläne ist jedoch eine Genehmigung der Regierung erforderlich. TN

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