Turm der Superlative

Zugegeben, ganz ohne Nackenstarre kommt man beim Besuch in Dubai wohl nicht aus. Überall recken sich scheinbar endlose Wolkenkratzer
in der prachtvollen Wüstenstadt am Golf gen Himmel und dominieren die Skyline. Wow-Effekt inbegriffen.
Denn architektonisch muten die Gebäude da durchaus futuristisch an.
Nun kündigt sich in der Mega-City das nächste Mega-Projekt an: Burj Jumeirah. Was das ist?
Ein hoher Turm – natürlich. Er soll ganz in der Nähe des bekannten Burj Al Arab (Foto), im Al-Sufouh-Distrikt,
entstehen. Das 550 Meter hohe Gebäude soll im Jahr 2023 fertiggestellt sein. Logisch, so ein Wolkenkratzer baut sich schließlich nicht von
heute auf morgen. Zumal um ihn herum dann ja auch noch ein ganz neues Stadtviertel entstehen soll: Downtown Jumeirah.
Der Turm-Neuzugang selbst, soll einer gemischten Nutzung aus Wohnungen, Büros, Hotels und Restaurants Platz bieten.
So zumindest kündigt es die ausführende staatliche Dubai Holding an. Sein Design lehnt sich an die Sanddünen der Wüste an. Bei der Fassade spielt
natürlich das Futuristische eine Rolle. Sie wird nämlich mit digitalen Displays ausgestattet.
Und eines dürfte die Touristen dabei am meisten freuen: Die Aussicht von oben, die dank diverser Aussichtsplattformen ermöglicht wird.
Nackenstarre ist damit dann bei dem Aufenthalt dort oben, ein Fremdwort.
Auch Langeweile wird keineswegs aufkommen, denn das neue Prestige-Objekt,dessen Basis dem Fingerabdruck von Scheich Mohammed nachempfunden ist,
soll für diverse Veranstaltungen nutzbar sein. Außerdem wird es mit Springbrunnen und Amphitheater ausgestattet. Drumherum sollen
Einzelhandelsgeschäfte entstehen. Denn genau der bunte Mix aus endlose Wolkenkratzer, bunten Basaren
oder traditionelle Moscheen machen den Reiz aus.
Denn in Dubai vereinen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einem faszinierenden Mix. TN

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