Bürgermeisterin will Pariser Zentrum zur Fußgängerzone umfunktionieren

Wenn von der Stadt der Liebe die Rede ist, dann weiß jeder worum es geht. Paris – die Hauptstadt Frankreichs.
Eine Stadt, in der das Leben pulsiert und in der Kulturen aufeinandertreffen. Und klar, eine Stadt wo alle immer in Bewegung sind. Dass das Autofahren dort manchmal echt chaotisch wirkt, das wissen alle, die schon einmal dort gewesen sind.
Apropos Autoverkehr. Da soll es, geht es nach der Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, künftig ruhiger werden. Sehr viel ruhiger. Denn die erste Bürgerin der Stadt möchte den Autoverkehr im Pariser Stadtzentrum drastisch einschränken.
Mehr Elektrobusse und ein besseres Radwegenetz schlägt Hidalgo als ruhigere Alternative vor. Natürlich ist das nicht von jetzt auf gleich umsetzbar. Deshalb sollen zunächst einmal die autofreien Sonntage ausgeweitet werden. Im ersten Schritt. Dann sehen Hidalgos Planungen jedoch vor, das historische Zentrum der französischen Hauptstadt, wo auch die Touristen-Attraktionen wie der Louvre oder die Kathedrale Notre Dame angesiedelt sind, zur Fußgängerzone zu machen.
In vier Innenstadtbezirken soll ihren Plänen zufolge außerdem der Autoverkehr drastisch eingeschränkt werden.
Am Ausbau des Radwegenetzes wird bereits gearbeitet. Das Vorhaben Fußgängerzone soll Angaben zufolge jedoch erst in einer möglichen nächsten Amtszeit Hidalgos ab 2020 umgesetzt werden. TN

In Paris soll der Autoverkehr drastisch reduziert werden, das historische Zentrum soll sogar zur Fußgängerzone mutieren.
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